“Crowd-Birthing” (Süddeutsche Zeitung)

Screenshot: Sueddeutsche.de

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“Crowd-Birthing” ist der neue Trend, die Geburt des eigenen Kindes zum Spektakel auf Social Media zu machen. Ob Mark Zuckerberg bei der baldigen Geburt seiner Tochter mitzieht? Ein Artikel der Süddeutschen Zeitung:

Immer mehr junge Frauen wollen offenbar die Geburt ihres Babys mit nahestehenden Menschen teilen und machen aus ihrer Niederkunft ein öffentliches Happening. Das hat eine Befragung vonn 2000 Frauen durch den Video-Blog Channel Mum, eine britische Webseite für werdende Mütter, ergeben. (…) Und alles, während die Gebärende sich windet, hechelt, vor Schmerzen stöhnt – und die Kamera läuft. Wie der britische Telegraph berichtet, hat das Phänomen einen Namen: Crowd-Birthing.

(…)

In Zeiten von Facebook und Instagram werden täglich Ultraschallbilder und wachsende Bäuche ins Netz geschickt, um die Welt über den aktuellen Zustand von Mutter und Kind auf dem Laufenden zu halten – und das Geburtsbett wird zunehmend als Bühne zur Selbstdarstellung genutzt: Stolze Väter posten noch aus dem Kreißsaal erste Bilder vom Nachwuchs. Andere twittern im Minutentakt Botschaften und Fotos über den Kopf der erschöpften Mutter hinweg an die Crowd, wie z.B. Musiker Robbie Williams,der während der Geburt seines Sohnes eine Art Social-Media-Performance veranstaltete.

 

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