“Generation Y: Zu blöd für die Liebe” (FAZ)

Screenshot: Faz.de

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Ihre Generation sei zu “blöd für die Liebe” schreibt Isabell Prophet in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und zieht einen Zusammenhang zur App Tinder:

Ich habe nichts gegen das Internet. Das Internet funktioniert, es ersetzt Schützenvereine, Sportclubs und elterliche Kupplungsaktionen und das ist schön. Ich habe etwas gegen eine Idee von Liebe, die nach Perfektion strebt. Ich habe etwas gegen eine Idee von Sex, die Angst vor der Liebe hat. Ich habe etwas gegen eine Idee von Perfektion, die normale Menschen ausschließt.

(…)

Freundinnen von mir trafen durch Tinder tolle Männer. Sie gingen elegant Essen, lernten neue Sportarten, hatten fantastischen Sex und nach einigen Wochen spektakulär gebrochene Herzen. Andere langweilten sich an den Rand des Komas bei „Gesprächen im Interview-Stil“, strategischen Verhören mit dem Ziel, das Nerv-Potential des Anderen auszuloten.

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